….. auf die Räder

Liebes Pro Velo Mitglied,

an der letzten GV wurde klar: Pro Velo Sursee muss wiederbelebt werden. Der Vorstand ist zu klein und überaltert, für Aktionen und Projekte finden sich keine engagierten Mitglieder mehr.

Die Gespräche an der letzten GV haben gezeigt, unser Verein sollte sich neu ausrichten. Um herauszufinden, wie unsere Zukunft als Pro Velo Sursee aussehen könnte, laden wir dich zu zwei Workshops ein, an denen deine Einschätzungen, deine Meinung und deine Erfahrungen gefragt sind.

Die an den Workshops gesammelten Daten dienen uns als Grundlage für die Erarbeitung von drei Zukunftszenarien, über die dann an der GV 2018 befunden wird.

Datum: 15. November 2017 und 17. Januar 2018
Zeit: 19.00 bis 21.00 Uhr
Wo: Campus Baulüüt, Sursee

Ideal ist, wenn du an beiden Workshops teilnehmen kannst. Nur am 2. Workshop teilnehmen ist nicht möglich, da das Vorwissen des 1. Workshops nötig ist.

Bist du mit dabei? Wir wünschen uns um die 20 Teilnehmenden.

Anmeldung bitte bis am 15. Oktober an info@provelosursee.ch Für Fragen steht Bigi Steiner vom Vorstand gerne zur Verfügung: 041 921 77 18

Mit herzlichen Velogrüssen

Der Vorstand Pro Velo Sursee

Velobörse – kompetente Beratung wurde geschätzt

Die Chancen, sein Traumvelo, und das günstig, zu erwerben, standen gut, denn insgesamt wurden 238 Velos an der Velobörse Sursee angeboten. Peter Muri von Pro Velo Sursee zeigte sich nach der Börse erfreut: Wir konnten an der Börse 126 Velos verkaufen, und das ergab einen Umsatz von 23’000 Franken. Es gingen immerhin auch einige Schnäppchen weg.

Zur Artikel der Surseer Woche

Velotage – Veloträume

Zuerst haben sie uns, den Vorstand von Pro Velo Sursee, aus Distanz umkreist, dann kamen sie näher. Hadj und Saron lieben ihre Velos und fahren leidenschaftlich gerne damit herum. Sie können einige Kunststücke auf dem BMX. Saron ist auch in Breakdance geschickt, wie er auf dem Asphalt zeigt. Es brauche jedoch viel Übung, erklärt er.

Der Bruder von Hadj fährt weit mit seinem Velo. So weit, dass er mit  Schweissperlen auf der Stirn heim kommt. Ob er für seinen Bruder auch ein Stirnband haben könne, möchte Hadj wissen – klar doch, ist ok.

Die beiden Buben haben Veloträume: ein neues BMX und irgendeinmal dann ein E-Bike. Ob die Träume wahr werden, wenn man mit dem roten Stirnband schlafen geht?

Bigi erklärte Hadj und Saron, wie gefährlich es sei, die Hörnchen am Lenker gegen sich selber zu richten. Den Buben hatte es sofort eingeleuchtet. Lebhaft diskutierten sie, auf wie viele Arten sie bei einem Sturz aufgespiesst werden könnten. Der Lenker wurde auf der Stelle von Bigi umgebaut und den Velos ein kleiner Service verpasst.

Wir haben einen gemütlichen Abend auf dem Martigny-Platz verbracht. Wir sind weite Runden über den Platz gefahren und haben uns im Langsamfahren gemessen. Wir, das sind die Vorstandsmitglieder, die Stadträtin Heidi Schilliger und ihr Liebster, Börsianer, Velofahrkürsler und weitere treue Mitglieder.

Marianne Steiner, Präsidentin Pro Velo Sursee

Velobörse – das Velo wächst mit

Die Velobörse

Kinder wachsen und mit ihnen die Velos: das Erste ist grün, 2 Jahre später ein gibt es ein Rotes, das Dritte ist orange und um die 30 gibt es schlussendlich ein Militärvelo für die grossen Buben. Die Velobörse ist ideal für gross und klein, das ist offensichtlich.


Gabriel und Philipp

Gabriel und Philipp – gut 20 Minuten waren sie an der Velobörse damit beschäftigt, herauszufinden, welches Velo das Erste in Gabriels Leben sein würde. Gabriel ist 2 Jahre alt. Er und sein Papi Philipp entscheiden sich für das Grüne, jenes mit Rücktritt.


Manuela

Für Manuela ist es schon das Dritte oder Vierte Velo. Schliesslich wird sie in wenigen Tagen 5 Jahre alt. Sie wächst und seit einigen Monaten ist sie viel sicherer auf dem Velo, fast schon eine Draufgängerin. Nächstes Jahr wird sie ihren ersten Velofahrkurs besuchen. Lukas, ihr älterer Bruder weiss schon wie der Hase läuft. Er hat den Kurs bereits absolviert, zusammen mit seinem Vater.


Simon und Remo

Simon und Remo haben sich je ein Militärvelo gekauft. Simon lacht: seit er 18 ist und die Fahrprüfung gemacht hat, sei er nicht mehr Velo gefahren. In Sursee ist man mit dem Velo schneller als mit dem Auto, meint Remo. Beide gedenken ihren Militärdrahtesel für den Ausgang zu benützen oder eben um, schnell unterwegs zu sein. Im Ausgang müsse man trotzdem aufpassen, nicht übermütig werden. Es wäre übel, wenn einem wegen Trunkenheit auf dem Velo der Fahrausweis entzogen würde. Das könne passieren.


Noella, Olivia und Brigitte

Noella ist erfahren. Sie hat die Velofahrkurse längst hinter sich gebracht. Seit 3 Jahren macht sie die Kasse an der Velobörse, gehört zum Nachwuchs und macht sozusagen eine Lehre bei den eingefleischten Börsianerinnen Olivia und Brigitte.


Der Vorstand von Pro Velo Sursee dankt allen, die sich jährlich für diesen tollen Anlass engagieren.

Marianne Steiner, Präsidentin Pro Velo Sursee

 

Tour du Faso in Sursee

Die Velotage Sursee hatten gestern einen sehr guten Start. Um die 140 Personen haben sich den Film Tour die Faso angeschaut. In der Pause fanden angeregte Gespräche statt.

Das Velo ist 200 Jahre alt. Es hat fast die ganze Welt erobert. In Burkina Faso kam es mit den Weissen ins Land. Es ersetzte allmählich Esel und Pferde. Heute ist das Velo nicht wegzudenken in Burkina Faso – es wird geliebt und gebraucht, es soll das erste Geschenk sein, das man einem Kind gibt.

Neben den kulturellen Unterschieden, die vor allem in kleinen Details fühlbar wurden, hat mich dies beeindruckt

Radrennen ist ein Sport, an dem die ganze Bevölkerung teilnehmen kann. Radrennen gehen zu den Leuten, auf’s Land, in die Städte – alle können hingehen und zuschauen.

Die Velotage Sursee haben begonnen, wir freuen uns auf weitere Besucher und Besucherinnen an unseren Anlässen.

Herzlichen Dank dem Kinoclub Sursee. Es war eine tolle Zusammenarbeit. Für mehr Film: www.kinoclub.ch

Marianne Steiner, Präsidentin Pro Velo Sursee

Matthias Aebischer ist neuer Präsident von Pro Velo Schweiz

Bern, 29. April 2017. Die Delegierten haben an ihrer heutigen Versammlung den Berner SP-Nationalrat Matthias Aebischer zum Präsidenten von Pro Velo Schweiz gewählt. Er übernimmt das Amt von Jean-François Steiert, der sich auf seine neue Funktion als Freiburger Staatsrat konzentrieren möchte. 

Jean-François Steiert hat in den acht Jahren seiner Präsidentschaft viel erreicht. So wuchs Pro Velo Schweiz in dieser Zeit stetig: Die Mitgliederzahl stieg während seiner Präsidentschaft um ein Fünftel. Heute unterstützen über 34’000 Mitglieder Pro Velo. Die Mitmachaktion für Pendlerinnen und Pendler bike to work und die Velokurse wachsen ebenfalls kontinuierlich: Heute nehmen 55’000 Personen bei bike to work teil und über 10’000 Kinder und ihre Familien absolvieren jedes Jahr Pro-Velo-Kurse.

Jean-François Steierts grösstes Verdienst ist sicherlich die Velo-Initiative. Die nationale Initiative will die Veloförderung in der Bundesverfassung verankern, indem der bestehende Verfassungsartikel zur Förderung der Fuss- und Wanderwege mit dem Velo ergänzt wird. Jean-François Steiert hat hierzu ein tragfähiges und breit abgestütztes Initiativkomitee zusammengestellt. Die 100’000 Unterschriften waren in 9 Monaten gesammelt. Im Herbst wird auch ein Gegenentwurf des Bundesrates erwartet. Die Velo-Initiative ist somit in einer guten Ausgangsposition für die parlamentarische Beratung und die Volksabstimmung.

Matthias Aebischer ist ein passionierter Velofahrer und immer mit seinem Militärvelo anzutreffen. Der ehemalige Fernsehjournalist kennt die Sorgen und Nöte der Velofahrenden aus eigener Erfahrung bestens. Der Politiker, der seit 2011 für die SP im Nationalrat sitzt, engagiert sich schon länger im Bereich Langsamverkehr und tritt glaubwürdig für die Interessen dieser Verkehrsteilnehmenden ein. In verschiedenen Verbänden tätig, ist er versiert in verbandspolitischen Fragen. „Ich bewege mich fast ausschliesslich mit dem Velo vorwärts. Deshalb ist das Präsidium von Pro Velo Schweiz eine Herzensangelegenheit für mich.“