So nicht – finden die Bewohner

Mit einem 1.-Mai-Streich wiesen Anwohner auf die Unzulänglichkeiten des Wegs durch das Beckenhofquartier hin. Sie verursachten einen «Langsamverkehr- Stau» und schrieben mit Bändern «So nicht» und «Chöfiwäg».

Zur Artikel in der SurseerWoche

Heute: vom Laufrad direkt auf’s Velo

Ich weiss nicht wie er heisst und er und sein Papi waren so schnell vorbei, dass ich sein Gesicht kaum gesehen habe unter dem Helm. Er ist klein – sein Velo auch. Sein Mami hat gefilmt. Seine Schwester, auch mit Helm, sass im Chariot, welches das Mami am ihrem Velo angehängt hatte.

Die Mutter hat gelacht und gesagt: er fährt zum ersten mal, er ist heute vom Laufrad direkt umgestiegen und konnte es einfach.

Als ich erzählte, ich sei die Präsidentin von Pro Velo Sursee und ich hätte gerade über den Verein nachgedacht, erklärte sie gleich, der Helm sei ihr zu Boden gestürzt. Sie trage ihn sonst immer.

Man könne nicht von den Kindern erwarten, das sie den Helm tragen und es dann selber nicht tun.

Ich mache sofort einen Werbespot für Pro Velo Sursee. Sie sind nicht Mitglied – uii. Ich hoffe sehr, dass sie es werden und sie, das Mami, nachdem sie das Z’Nacht gemacht hat, surfen geht: provelosursee.ch habe ich ihr nahe gelegt.

Wunderbar, einem solch wichtigen Moment im Leben eines Kindes so ganz zufällig beiwohnen zu können. Vielleicht werde ich ihn aufwachsen sehen, denn er wohnt in den gelben Häusern in der Nachbarschaft. Und, es ist klar, die Schwester wird es ihm gleich tun, da bin ich mir sicher.

Denn, wenn Vater und Mutter in einer Selbstverständlichkeit Velo fahren, werden die Kleinen einfach mitradeln, sicher bis zur Pubertät. Was dann kommt, ist offen 😉

Marianne Steiner, strahlend von diesem schönen Moment

P.S. das Foto ist ein Velo, welches ich im Zopfenberg oben gesehen habe. Wunderschön, dieses Kind fährt wohl schon länger.