Veloinitiative nimmt nächste Hürde

Der Bundesrat hat am 10. Juni einen Gegenentwurf zur Veloinitiative in Auftrag gegeben. «Der Bund erachtet ein stärkeres Engagement im Bereich der Velowege grundsätzlich für sinnvoll und zweckmässig.» So heisst es im offiziellen Schreiben aus Bern. Mehr tun, als den Veloverkehr dem Fussverkehr und Wandern in der Verfassung gleichzusetzen, will die Landesregierung aber nicht. Das Uvek soll darum einen direkten Gegenentwurf zur Initiative ausarbeiten.

Beim Initiativkomitee zeigt man sich dennoch erfreut. Damit setzten die Magistraten ein Zeichen für mehr Veloförderung. Und Evi Allemann, Präsidentin des Verkehrsclubs der Schweiz VCS und Mitglied des Komitees, sagt: Der Nationalrat wird sich voraussichtlich 2017 mit der Veloinitiative und dem Gegenentwurf befassen. Bis dahin sei es an den Initianten, den politischen Druck aufrechtzuerhalten und auf eine Mehrheit im Parlament hinzuarbeiten, sagt Pro-Velo-Schweiz-Präsident Jean-François Steiert gegenüber Velojournal. Die Veloinitiative hat eine weitere Hürde genommen. Doch die grosse Überzeugungsarbeit steht erst bevor.

Fabian Baumann, Velojournal

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